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Antrag der KOMM,A-Fraktion in der Gemeindevertretung

Antrag vom: 26.11.2008 Status: abgelehnt  zur GV-Sitzung am: 11.12.2008

Gegenstand/Thema: Neubau des gemeindlichen Bauhofs

Beschlussvorschlag
Der Gemeindevorstand wird beauftragt,

1. die Dachausrichtung und -neigung in der Planung des neuen Bauhofs so anzupassen, dass die Nutzung einer Photovoltaikanlage technisch machbar und betriebswirtschaftlich darstellbar wird,

2. eine thermische Solaranlage zur ausreichenden Versorgung der Sozialräume der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs zu installieren,

3. eine Zisterne in einer der Grundfläche angemessenen Größe zur Sammlung von Regenwasser in die Planung zu integrieren und

4. eine Regenwassernutzungsanlage zur Nutzung für Toilettenspülung und ggf. Waschmaschine herzustellen.
 
Begründung
Sparsamer Umgang mit den Ressourcen muss Leitlinie der Gemeinde für ihr Handeln sein und bleiben. Hier obliegt der Gemeinde eine Vorbildfunktion für ihre Bürgerinnen und Bürger. Dies gilt vor allem auch für Bauvorhaben. Gerade die Planungsphase für einen Neubau bietet die größte Möglichkeit, entsprechende Weichenstellungen vorzunehmen.

Aktuell soll das Gebäude des gemeindlichen Bauhofs komplett neu erstellt werden. Neben der Ausrichtung der Planung auf den Gebäudezweck und Erfordernisse und Zahl der nutzenden Personen ist dabei auch der Ressourcenverbrauch in den Blick zu nehmen. Dachgröße und -ausrichtung bieten hier hervorragende Ansatzpunkte, sinnvolle Maßnahmen für Energiebedarf und Wasserverbrauch umzusetzen. Hierbei darf auch -im übertragenen Sinn- über die Grundstücksgrenzen hinaus geplant werden, da mehr Strom erzeugt und Regenwasser gesammelt werden kann, als unmittelbar für den Bauhof selbst benötigt wird.

Nicht zuletzt spielt unsere Zielsetzung, bei der Energiegewinnung vom Atomstrom unabhängig werden zu wollen, tragendes Motiv für unseren Antrag. Dazu müssen Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung geschaffen und genutzt werden.

Zu den Antragspunkten im Einzelnen:

zu 1) Hier sind verschiedene Optionen möglich und müssen abgewogen werden:
a) Beibehaltung der Ost-West-Dachausrichtung und Erhöhung der statischen Tragfähigkeit des Daches, um Solarmodule aufständern zu können. Dies böte die Möglichkeit, das gesamte Dach solartechnisch nutzen zu können.
b) Drehung der Dachausrichtung um 90° und asymmetrische Anordnung zur Vergrößerung der südlichen Dachhälfte. Dies macht eine Aufständerung der Solarmodule wahrscheinlich verzichtbar und senkt so die statischen Anforderungen an die Dachkonstruktion. Hier gewonnener Strom könnte die Verbrauchskosten für die bürgerliche Gemeinde senken helfen.
Alternativ wäre der Ausbau zu einer 'Bürger-Solaranlage' entsprechend den aktuellen Planungen in Pfungstadt denkbar.

zu 2) Der Bauhof muss mit Sozialräumen für 7 Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen ausgestattet werden. Diese müssen unter anderem mit Duschen ausgestattet und im Winter beheizt werden. Der Einsatz eines Wärmetauschers zur Nutzung von thermischer Solarenergie macht daher Sinn.
Dies spart der Gemeinde Kosten für Heizenergie zur Warmwasserbereitung und je nach Leistungsfähigkeit auch zur Beheizung der Räume.

zu 3) Die Gebäude-Grundfläche von über 500m² bietet ein erhebliches Reservoir zur Sammlung von Regenwasser in einer Zisterne. Dieses Wasser kann nach einfacher mechanischer Filterung vielfältig genutzt werden:
im Bauhof: zur Reinigung von Innen- und Außenflächen, zur Reinigung von Gerätschaften und Fahrzeugen, zur Bewässerung von Grünflächen auf dem Gelände
im Gemeindegebiet: zur Bewässerung von Straßenbegleitgrün und öffentlichen Grünflächen in den Sommermonaten.
Dies spart der Gemeinde Wasserkosten und Kanalgebühren.

zu 4) Ein Teil des Zisternenwassers sollte über eine Pumpe in ein Sekundär-Brauchwasser-Leitungssystem im Bauhofgebäude eingespeist werden. Toiletten und Waschmaschinen benötigen kein aufwändig gereinigtes bzw. hochwertiges Trinkwasser.
Auch diese Maßnahme spart der Gemeinde Wasserkosten und Kanalgebühren.

Votum: Abgelehnt (Ja:2 Nein:22)Beschluss am: 11.12.2008
 
Beschluss
Einzelne Abstimmungsergebnisse:

1. 2 Ja, 22 Nein, 0 Enthaltungen
2. 2 Ja, 22 Nein, 0 Enthaltungen
3. 11 Ja, 13 Nein, 0 Enthaltungen
4. 2 Ja, 22 Nein, 0 Enthaltungen
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