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Antrag der KOMM,A-Fraktion in der Gemeindevertretung

Antrag vom: 27.10.2011 Status: abgelehnt  zur GV-Sitzung am: 27.10.2011

Gegenstand/Thema: Waldwirtschaftsplan 2012 – Änderungsantrag

Beschlussvorschlag
Der Waldwirtschaftsplan 2012 wird erweitert um Waldsanierungsmaßnahmen für eine Fläche von 1,30 Hektar.
Die Maßnahmen sollen umfassen:
- Einschlag des trockenen und geschädigten Holzes
- Vorbereitung des Bodens und Neukultivierung
- nach Bedarf Schutz vor Wildverbiss durch Umzäunung .
Hierfür sollen 9.100 Euro (7.000 Euro pro Hektar) als Ausgaben zusätzlich veranschlagt werden.

Diese Maßnahme soll bis zum Ende der Laufzeit des aktuellen Forsteinrichtungszeitraums jährlich in gleichem Umfang fortgesetzt werden.

Die Forstverwaltung wird gebeten, hierfür geeignete Flächen vorzuschlagen.
 
Begründung
Im Forsteinrichtungswerk Gemeindewald Bickenbach stellte die Forstverwaltung schon im Jahr 2007 fest: 'Der Gemeindewald Bickenbach ist sehr krank.' (Punkt 4.3. auf Seite 6) und 'Der Gemeindewald Bickenbach befindet sich teilweise in Auflösung.' (Punkt 7.2. auf Seite 14).

Im Oktober 2011 attestiert Umweltministerin Lucia Puttrich dem Wald im Hessischen Ried großflächige 'Waldauflösungserscheinungen'. Dramatisch betroffen seien Wälder rund um Darmstadt. Sie beklagt einen hohen Substanzverlust. (Darmstädter Echo vom 20. Oktober 2011)

Daran gemessen tut die Gemeinde Bickenbach im eigenen Verantwortungsbereich viel zu wenig. Im zur Beschlussfassung vorliegenden Waldwirtschaftsplan 2012 betragen die angesetzten Kosten für Forstkulturen weniger als ein Siebtel der geplanten Ausgaben. Es gibt ein grobes Mißverhältnis der Kosten für den Erhalt der Forstinfrastruktur (Beförsterung, Wegebau, Verkehrssicherung, Bewirtschaftung, Versicherung) zur wichtigen Aufgabe der Aufforstung und Waldsanierung. Immerhin wurde im Forsteinrichtungswerk der Schutz- und Erholungsfunktion unseres Waldes 'überragende Bedeutung' beigemessen.

Mit unserem Änderungsantrag soll jährlich wenigstens der hundertste Teil der Baumbestandsfläche des Bickenbacher Gemeindewalds von 130 Hektar als zu sanierende Fläche bearbeitet werden. Die dafür grob geschätzten zusätzlichen Kosten von jährlich gut 9.000 Euro sind gut investiert in Maßnahmen zum Erhalt des Waldes für die zukünftigen Generationen.

Votum: Abgelehnt (Ja:4 Nein:19)Beschluss am: 27.10.2011
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